eLK.Medien - zentraler e-Learning Service an der CAU

Didaktik

„Der Erfolg multimedialer Lernsysteme ist nicht nur von der Einbettung in ganzheitliche Lehr- und Lernkonzepte und in organisatorisch-technische Rahmenkonzepte abhängig. Auch die Gestaltung der Lernbausteine und ihr didaktisch sinnvoller Einsatz […] spielen eine entscheidende Rolle“

(Grübler &Soeding 2003).

Um e-Learning-Inhalte für die Lehre effektiv gestalten und einsetzen zu können, sind einige Vorüberlegungen hilfreich. Die folgende Tabelle gibt Anregungen dazu, welche Aspekte berücksichtigt werden können.

1.   Vorüberlegungen für die Planung von e-Learning-Inhalten

Tabelle_Vorueberlegungen

Tabelle 1: Entscheidungskriterien für Struktur von Interaktionsraum, nach Kerres, Michael, de Witt, Claudia; Jörg Stratmann: E-Learning. Didaktische Konzepte für erfolgreiches Lernen, aus: Jahrbuch Personalentwicklung & Weiterbildung 2003 (Hrsg. Schwuchow, Karlheiz & Guttmann, Joachim), Luchterhand Verlag, 2002.

 

2.    Struktur/Gestaltung:

Für die Struktur und Gestaltung von e-Learning-Lehrinhalten gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die je nach Thema und Komplexität angewandt werden können. Folgende Grundstruktur hat sich hierbei als effektiv erwiesen:

A.   Einführung und Motivation

B.   Wissenskonstruktion

C.   Reflexion und Evaluation

 

A. Einführung und Motivation

Zu Beginn jeder Lernsequenz ist die inhaltliche Einordnung, Beschreibung und genaue Formulierung des Lernzieles und des Lernweges sinnvoll. Hier kann zum Beispiel das Aufzeigen eines Praxisbezuges, das Einordnen in einen übergeordneten Kontext oder das Angeben einer besonderen Relevanz genannt werden.

B. Wissenskonstruktion

Für das Aneignen von Wissen ist das Arbeiten an realistischen Problemstellungen notwendig. Erläuterungen anhand von Beispielen fördern das „Mitdenken“ durch die Lernenden (Auseinandersetzen mit dem Lerninhalt, Begreifen, Aha-Erlebnis, Lösungsfinden).

C. Reflexion und Evaluation

Um das Erlernte verinnerlichen zu können, ist eine Reflexionsphase angebracht, in der der Lernende das Gelernte in Aufgaben auf andere Anwendungen übertragen muss (Wissenstransfer). Die Aufgaben werden zunehmend komplexer und in ihren Varianten unterschiedlicher und spezieller.

Weiterführende Literatur:

Grübler, D. & Soeding, M. 2003: E-Learning erfolgreich einsetzen. In: FIR+IAW – Unternehmen der Zukunft 3/2003.

Kerres, Michael, de Witt, Claudia & Jörg Stratmann, 2002: E-Learning. Didaktische Konzepte für erfolgreiches Lernen, aus: Jahrbuch Personalentwicklung & Weiterbildung 2003 (Hrsg. Schwuchow, Karlheiz & Guttmann, Joachim), Luchterhand Verlag, 2002.

 

Beispielszenarien:

e-Learning & Vorlesung

e-Learning & Seminar

e-Learning & Praktikum